We find the first case of this concern in a letter from Franz Kafka to his publisher Kurt Wolff, dated October 25, 1915. In the letter, Kafka reacts to the news that an artist has been commissioned to provide a cover illustration for Kafka’s Die Verwandlung (The Metamorphosis, 1915). Kafka urges his publisher not to show the insect into which the protagonist, Gregor Samsa, is transformed at the outset of the story. Kafka writes:
Sie schrieben letzthin, dass Ottomar Starke ein Titelblatt zur Verwandlung zeichnen wird. Nun habe ich einen kleinen, allerdings soweit ich den Künstler aus “Napoleon” kenne, wahrscheinlich sehr überflüssigen Schrecken bekommen. Es ist mir nämlich, da Starke doch tatsächlich illustriert, eingefallen, er könnte etwa das Insekt selbst zeichnen wollen. Das nicht, bitte das nicht! Ich will seinen Machtkreis nicht einschränken, sondern nur aus meiner natürlicherweise bessern Kenntnis der Geschichte heraus bitten. Das Insekt selbst kann nicht gezeichnet werden. Es kann aber nicht einmal von der Ferne aus gezeigt werden. Besteht eine solche Absicht nicht und wird meine Bitte also lächerlich – desto besser. Für die Vermittlung und Bekräftigung meiner Bitte wäre ich Ihnen sehr dankbar. Wenn ich für eine Illustration selbst Vorschläge machen dürfte, würde ich Szenen wählen, wie: die Eltern und der Prokurist vor der geschlossenen Tür oder noch besser die Eltern und die Schwester im beleuchteten Zimmer, während die Tür zum ganz finsteren Nebenzimmer offensteht.
Although Kafka does not spell out this point explicitly in his letter, it seems at least likely that Kafka wished to avoid an illustration that would convey a clear picture of an entity that his story (deliberately) leaves relatively hard to picture and define.
Works Cited
Kafka, Franz. “Franz Kafka an den Kurt Wolff Verlag (G. H. Meyer).” https://homepage.univie.ac.at/werner.haas/1915/kw15-028.htm
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